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Gefährliches Mikroplastik – unser Leben in Plastik

08.11.2019 18:04

Gefährliches Mikroplastik – unser Leben in Plastik

Plastik und Kunststoffe sind allgegenwärtig und aus unserer modernen Gesellschaft nicht mehr wegzudenken. Aber wie verhalten sich diese, wenn es um unsere Gesundheit geht?



Etwas über ein Jahr ist sie nun alt, die Studie des Fraunhofer-Instituts für Umwelt-, Sicherheits- und Energietechnik zum Thema „Mikroplastik und Synthetische Polymere in Kosmetikprodukte sowie Wasch-, Putz- und Reinigungsmitteln“. So offenbarte die Studie, dass alleine aus Deutschland jährlich 977 Tonnen Mikroplastik und 46.900 Tonnen gelöste Polymere in unser Abwasser gelangen. Mikroplastik ist somit leider fester Bestandteil unserer Umwelt geworden. Die Frage, die sich zwangsläufig ergibt: Wie gefährlich ist Mikroplastik für uns und unsere Gesundheit? Begibt man sich im Internet auf die Suche nach Antworten, so ist auffällig, dass entweder das Thema bagatellisiert oder nicht differenziert betrachtet wird. In erstem Fall wird gerne darauf verwiesen, dass zu diesem Thema noch keine Langzeitstudien existieren. In zweitem Fall bieten Mikroplastik-Gegner alleine schon deshalb oft Angriffsfläche durch das Fehlen einer starken industriellen Lobby.

 

Unser Plastik-Planet Erde

Wie auch immer man es dreht und wendet, unstrittig ist, dass Plastik allgegenwärtig ist und gemäß einer Studie der UNEP (United Nations Environmental Programme) mittlerweile ca. 80 % der gesamten Abfälle in den Ozean bilden. Bei weltweit 675 Tonnen Müll pro Stunde ist das eine gewaltige Menge. Problematisch ist aber nicht nur die Verschmutzung und Vermüllung unseres Planeten, sondern die Gefahrenstoffe, die sich in Kunststoff befinden und sich auf unsere Gesundheit auswirken können.

 

Plastik ist nicht gleich Plastik

Betrachtet man das Thema ganzheitlich, so muss unbedingt zwischen den verschiedenen Kunststoffarten differenziert werden: Denn die unterschiedlichen Arten haben verschiedenste Implikationen auf unseren Organismus. Ein genauer Blick auf den Boden von Verpackungen oder Flaschen lohnt sich – noch besser: „Plastikfasten“ und damit lieber zur Glasflasche greifen und Kunststoffprodukte, wo möglich, strikt meiden. Aber für welche Auswirkung sollen nun die jeweiligen Kunststoffarten verantwortlich sein? Und wo stecken diese drin?

 

Bisphenol A – Einstufung als „besonders besorgniserregender Stoff“

Betrachtet man die Auswirkungen zu dieser Chemikalie so wird einem zwangsläufig angst und bange. So ist dieser Stoff als Weichmacher in Polycarbonat enthalten und ist z.B. in Lebensmittelverpackungen oder Plastikgeschirr zu finden. Da die Chemikalie durch die Mundschleimhäute aufgenommen wird und sich durch heiße Flüssigkeiten lösen kann, kann dieser Stoff bereits durch die Aufnahme kleinster Mengen bereits große gesundheitliche Schäden anrichten. Da es sich um eine hormonelle Chemikalie handelt, können hormonelle Erkrankungen wie z.B. Gebärmutterzysten, Hormonstörungen oder Lymphome resultieren. Aber auch Krebs, Parkinson, Leberprobleme, Diabetes oder ADHS scheinen im Zusammenhang mit Bisphenol A zu stehen.

 

Phtalate – Weichmacher, die es in sich haben

Und zwar gehörig! Zu finden sind Phtalate (DEHP, DIBP, BBP ,DBP und DIPP) in den vielfältigsten Alltagsprodukten. Ob z.B. in Folien, PVC-Bodenbelägen, Textilien oder Lebensmittelverpackungen usw., diese Weichmacher werden immer dann gerne von der Industrie eingesetzt, sobald Kunststoffe elastisch und biegsam gemacht werden sollen. Da Phtalate chemisch nicht an den Kunststoff gebunden sind, können sie leider auch leicht entweichen. Die Chemikale gelangt schnell in die Raumluft oder in den Hausstaub und kann so vom Menschen durch die Atemluft aufgenommen werden. Auch die Aufnahme durch die Nahrung ist eine potenzielle Gefahrenquelle. So äußert sich auch das österreichische Umweltbundesamt auf seiner Website zu den besorgniserregenden gesundheitlichen Schädigungen. Hier ist von der Beeinträchtigung der männlichen Fortpflanzung, Schädigungen von Leber, Nerven und Immunsystem oder auch Übergewicht und Diabetes die Rede.

 

PAKs – Brisante Weichmacher

In unserem täglichen Leben ist der Kontakt mit PAKs, also Polyzyklische aromatischem Kohlenwasser, schwer auszukommen. Denn es existieren nicht nur Hunderte von diesen Stoffen, sondern sie sind in den unterschiedlichsten Produkten zu finden und werden z.B. durch Autoabgase abgesondert. Besonders bedenklich ist, dass der wissenschaftliche EU-Lebensmittelausschuss sogar 15 der rund 250 bekannten PAKs als krebserregend eingestuft hat. Problematisch: Auch andere Verbindungen gelten als sehr bedenklich. Aus diesem Grund wurden für einige ausgewählte polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe Höchstgehalte in Lebensmitteln verabschiedet. Leider werden diese Grenzwerte jedoch gerne und häufig nicht eingehalten. So hat die Stiftung Warentest z.B. beim Test von Gourmet-Ölen im Jahr 2015 von 25 getesteten Produkten 23 als PAK-haltig identifiziert und sogar zwei Produkte als nicht verkehrsfähig ausgemacht.

 

Was tun? Unser Tipp!

Grundsätzlich raten wir Ihnen zu einem strikten „Plastikfasten“. Versuchen Sie, wo es geht auf Plastik zu verzichten. Greifen Sie also lieber zur Glas- als zur Plastikflasche. Noch besser: Filtern Sie Ihr Wasser selbst und trinken Sie so gereinigtes Wasser aus dem Hahn. Sie tun nicht nur der Umwelt, sondern auch Ihrer Gesundheit Gutes. Da Sie jedoch auch durch die Luft und die Umwelteinflüsse in Kontakt mit schädlichen Plastikstoffen kommen können und sich so vermehrt unerwünschte Stoffe in Ihrem Gewebe anreichern können, raten wir Ihnen, Ihren Körper bei der körpereigenen Entgiftung zu unterstützen. Hierzu können wir Ihnen unsere hochwertige CLEAN-Serie ans Herz legen. Mit den dr.reinwald CLEAN-Produkten unterstützen Sie gezielt, effektiv und vor allem schonen Sie Ihre entgiftenden Organe wie Darm, Leber, Nieren und Lymphe.

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