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Detox* yourself – ein Interview mit Heilpraktikerin Nina Kohlmann

28.02.2020 11:23

Detox* yourself – ein Interview mit Heilpraktikerin Nina Kohlmann

Hilfreiche Tipps für den inneren Frühlingsputz (*Detox = Unterstützung der körpereigenen Entgiftung)



Frage:
Frau Kohlmann, immer wieder begegnet man in den Medien Begriffe wie „Detox“ oder „Cleansing“ – aber auch von Entschlackung, Fasten oder Reinigungskuren ist oft die Rede. Als gesundheitsinteressierter Laie ist man da sehr schnell überfordert. Können Sie etwas Klarheit in diese Begrifflichkeiten bringen?

Nina Kohlmann:
Das ist in der Tat nicht so einfach zu erklären, da auch umgangssprachlich oft alles in einen Topf geschmissen wird. Auch die tatsächliche Umsetzung variiert sehr stark  zwischen oberflächlich bis zu umfassenden durchdachten Konzepten, die auch biochemische Prozesse, den menschlichen Stoffwechsel miteinbeziehen  und weitere wichtige Aspekte.

Cleansing: Damit kann erstmal alles gemeint sein, klar. Denn unter diesen Begriff lässt sich alles verpacken, was mit dem Thema zu tun hat, auch z. B. die klassische und obligatorische Darmreinigungskur zur Vorbereitung für eine Entgiftungs-, Fasten oder sonstige Kur oder auch ganz alleine für sich.  

Entschlackung: ein sehr umstrittener Begriff und oft häufig zu Unrecht falsch interpretiert. Hier geht es primär, um nicht ausgeschiedene Stoffwechselabbauprodukte, wie Neutralsalze und schädliche Protein-Zucker-Verbindungen. Stichwort „SäureBasen Haushalt“ und Abhilfe durch Entsäuerung sowie zucker-/ kohlenhydratarme Ernährung.

Detox: Hier sollte es dann schon etwas tiefgründiger zur Sache gehen. Unter dem Modebegriff "Detox" ist ja ganz allgemein das Entgiften gemeint, also das Entfernen von toxischen Stoffen. In der Schulmedizin wird dieses Thema häufig belächelt, denn dieser Begriff ist dort nur in Zusammenhang mit Alkohol- und Drogenentzug geläufig. Wer sich aber näher mit dem Thema auskennt der weiß, dass dieses Thema in unserer umweltbelastenden Welt äußerst wichtig ist. Denn es betrifft uns alle!  

Auch hier stellt sich die Frage, wie umfassend und durchdacht das Ganze angegangen wird. Nur oberflächlich mit irgendwelchen Saftkuren? Lediglich die Mobilisation von toxischen Stoffen ohne Berücksichtung, ob unser Körper diese dann auch ausscheiden kann? Nur die Bindung unerwünschter Stoffe im Darm? Der Darm, bitte nicht falsch verstehen, ist unheimlich wichtig und auch gerade dort sollten die Hausaufgaben gemacht werden. Aber eben auch wo anders!

Ein umfassendes Konzept sollte daher auch folgende Punkte beinhalten:

  • Darmreingung, Bindung, Darmflora
  • Bindegewebereinigung
  • Zufuhr aller wichtiger Baustoffe zur Regeneration und Umsetzung
  • Puffer und Bindemittel
  • Ernährung
  • Stressabbau

Es gibt viele Punkte die eine effektive Entgiftung verhindern können.

Fasten: Dieser Begriff ist häufig mit Nahrungsverzicht und Askese verbunden. Aber auch in diesem Bereich gibt es zahlreiche Variationen. Gerade an dieser Stelle können viele Fehler gemacht werden, wenn bestimmte Punkte nicht beachtet werden.



Frage:
Das heißt, Sie unterscheiden also generell zwischen Fasten und gezielten Kuren, die den Körper dabei unterstützen, um ihn von schädlichen Stoffen zu befreien. Ist das denn nicht ein und Dasselbe? Wenn ich faste, dann werde ich doch den „Müll“ in meinem Körper doch ebenso gut los, oder?



Nina Kohlmann:
Ja natürlich kann man beides unterscheiden. Am besten ist allerdings die Variante: Kombiniere beides sinnvoll miteinander!

So effizient eine Fastenkur – in Bezug auf Zellmüllreinigung (= Autophagie ) sein kann – als Verjüngungskur/Stammzellenkur usw. – birgt das Fasten auch seine Tücken, die es zu beachten gilt.

Am besten ist daher einem Konzept zu folgend, das diese Tücken berücksichtigt und den maximalen Nutzeneffekt einer Fastenkur nutzt. Also das „Beste“ nutzen und die Risiken minimieren bzw. gleich außen vor lassen…

Denn auch gerade beim Fasten kann es passieren, dass der Körper massiv toxische Stoffe aus den Zellen entlässt. Diese sollten dann effektiv gebunden und ausgeschieden werden. Ein Prozess, der den Körper auch schnell überfordern kann – gerade wenn wichtige Nährstoffe und Bindemittel fehlen.




Frage:
Alles klar! Nachdem der Frühling ja mehr oder weniger vor der Tür steht, boomt die klassische Frühjahrskur ohnehin wieder. Was sind Ihre Tipps für einen erfolgreichen und zugleich sanften Frühjahrsputz?


Nina Kohlmann:
Hier gilt natürlich: je umfassender, desto effektiver. Im Rahmen einer Abnehmkur empfiehlt sich z.B. die ketogene Ernährung nach dem dr.reinwald-Konzept unter Berücksichtigung der Aspekte Darm sowie Unterstützung der körpereigenen Entgiftung. Der Plan ist kostenlos in der Firma anforderbar. Oder auch die auf das Intermittiernde Fasten abgeänderte Variation. Tipps und Tricks hierzu und welche Nahrungsergänzungen Sinn ergeben können Sie unter folgender Mailadresse anfragen: beratung@drreinwald.de.

Sollte das Ziel nur die Unterstützung der Entgiftung sein, erhalten Sie hier auch verschiedene Packages nach dem Baukastenprinzip.



Frage:

Prima, das hört sich doch realisierbar an. Sie erwähnten, dass die „richtigen“ Nahrungsergänzungsmittel jedoch eine wichtige Rolle bei einer Frühjahrskur spielen?
Warum ist das so und vor allem, welche Produkte empfehlen Sie? 


Nina Kohlmann:
Empfehlenswert aus unserer Cleansing Serie sind: PektiCLEAN®, ChitosaCLEAN, SulfoCLEAN® plus die essenziell wichtigen Baustofflieferanten MyAMINO für die Aminosäureversorung und AlgaeDHA für Fettsäureversorgung.

Der Klassiker der Frühjahrskur ist ohnehin der Bärlauch, der sich ja in vielen Rezepten lecker einbauen lässt. Unser Produkt SulfoCLEAN® enthält als wichtiges Bestandteil neben Bärlauch noch weitere wichtige Vitalstoffe und die Schwefelverbindung MSM.


 

Frage:
Schwefelhaltiges Nahrungsergänzungsmittel mit Bärlauch und MSM?  Das hört sich nach einer ungewöhnliches Kombination an! Können Sie erklären, warum dr.reinwald sich für diese Zusammensetzung entschieden hat? 



Nina Kohlmann:
Als mir das SulfoCLEAN® das erste Mal begegnet ist, ist mir gleich klar gewesen: geniale Kombination und gut durchdacht. Bärlauch ist ja alleine für sich der Klassiker in Sachen „Unterstützung der körpereigenen Entgiftung“. Wie übrigens auch andere schwefelhaltige Pflanzen und Gemüse z.B. Knoblauch und Co. Aufgewertet in diesen Fall mit MSM, eine Schwefelverbindung die geruchslos ist, im Gegensatz z.B. zur Schwefelverbindung DMSO und dem Gemüse Klassiker Knoblauch.

Die organische – also natürliche MSM Schwefelverbindung mit den sperrigen Namen Methlysulfonylmethan – kommt darüber hinaus ganz natürlich in Lebensmitteln vor. Doch durch die Verarbeitung der Lebensmittel wie beim Kochen oder Erhitzen und auch eine zu lange Lagerung, lassen diesen dann schwinden und stehen dem Körper dann nicht mehr in ausreichender Menge zur Verfügung. Ein kurzes Augenmerk haben auch die B-Vitamine verdient, beigefügt in aktivierter Form in SulfoCLEAN®. Ein weiterer wichtiger Punkt um einen trägen Energiestoffwechsel in einer Frühjahrskur wieder anzukurbeln. Auch das optische Erscheinungsbild kann von dieser Gesamtsymbiose profitieren, also Haut, Haare und Nägel…


 

Frage:
Das heißt… mit SulfoCLEAN und dem enthaltenen Bärlauch/MSM erhält man also eine Art Energie- und Schönheitsturbo für den Frühling und springt durch die Welt wie das blühende Leben?


Nina Kohlmann lacht:
Zumindest haben Sie gute Chancen damit, aber natürlich nur, wenn Sie sich auch an die Basics einer Frühjahrskur halten. Toi, toi, toi beim Durchhalten und viel Erfolg!



Vielen Dank für das Gespräch, Frau Kohlmann!